Eberl Kompakt! Juli 2016

Sehr geehrte Kunden, sehr geehrte Geschäftspartner,

bei EBERL ist ganz schön was los :-) Wir sind Mitten im Bau einer neuen Logistikhalle zur Erweiterung unseres Logistikzentrums, durften den runden Geburtstag des Standardcontainers (60 Jahre) mitfeiern und tragen gerne dazu bei, dass antiquarisches, wertvolles Schriftgut schadenfrei transportiert wird.

Über das uns entgegengebrachte Vertrauen bei solchen anspruchsvollen Aufgaben freuen wir uns sehr und stellen uns auch gerne immer wieder neuen logistischen Herausforderungen! Sprechen Sie uns gerne hierzu an!

Wir wünschen wir Ihnen viel Freude beim Lesen!

Thomas und Jürgen Eberl, Geschäftsführung

Rettung von antiquarischem Schriftgut – EBERL kümmert sich um den Transport

© Nitrochemie AG

Die Nitrochemie Aschau GmbH mit Sitz in Aschau am Inn ist ein Unternehmen des Rheinmetall-Konzerns und hat sich u.a. auf die Konservierung von Papier spezialisiert.

Schriftgut aus dem Zeitraum von circa 1830 bis 1990 ist aufgrund der verwendeten Rohstoffe vom säurebedingten Papierzerfall betroffen, das heißt, das Papier vergilbt und wird brüchig. Ohne geeignete Gegenmaßnahmen können so wertvolle Bücher, Karten und historische Dokumente für nachfolgende Generationen nicht mehr im Original bewahrt werden. Das bei der Nitrochemie verwendete Verfahren sorgt für ein nachhaltiges Ergebnis und trägt somit zu einer erheblichen Verlängerung der Lebensdauer von Büchern und Archivalien bei. Schriftliches Kulturgut bleibt damit den zukünftigen Generationen erhalten.

Die Nitrochemie betreibt in der Schweiz und in Deutschland zwei der weltweit modernsten und größten Entsäuerungsanlagen ihrer Art. Ein kompetentes, erfahrenes Spezialisten-Team berät und unterstützt Interessenten bei Fragen rund um die Papierentsäuerung.

Eberl zeichnet sich für die Transporte dieser wertvollen Fracht von und zu den Bibliotheken verantwortlich.

Weitere Einblicke zum Thema Papierentsäuerung finden Sie auf der Internetseite www.papersave.de.

60. Geburtstag des Standardcontainers am Chiemsee gefeiert

© LKZ Prien GmbH

Das 9. Symposium Logistik Innovativ in Prien stand ganz im Zeichen des Geburtstages des Standardcontainers.

Am 3. & 4. Mai wurde im Rahmen des Symposiums Innovativ der 60. Geburtstag des ISO Standardcontainers am Chiemsee gefeiert. Diese Erfindung aus dem Jahre 1956 hat die Welt verändert! Der globale Handelsaustausch erfolgt inzwischen mit 38 Millionen Containern.

1948, also 8 Jahre früher als die Erfindung des Containers, wurde auf der Herreninsel durch das Verfassungskonvent von Herrenchiemsee innerhalb von zwei Wochen die maßgebliche Grundlagenarbeit für eine Verfassung für Deutschland geschaffen.

In Verbindung mit Bremen, wo vor 50 Jahren im Bremer Überseehafen das erste Vollcontainerschiff mit Seecontainer in Deutschland gelöscht wurde, wurde dieses Ereignis gefeiert.

Der Container ermöglichte Deutschland die Entwicklung zur Export-Nation, da er wegen seiner Standardisierung in jeden Verkehrsträger umgeladen werden kann.

„Ohne Grundgesetzt und dem Einsatz der Container wäre Deutschland nicht Exportweltmeister geworden“ so Karl Fischer, Geschäftsführer der LKZ Prien GmbH bei der Begrüßung zum Staatsempfang im Spiegelsaal des Schlosses Herrenchiemsee.

Besuch der Ägyptischen Delegation

© EBERL

Frau Bianca Lörenz von der IHK für München und Oberbayern war zusammen mit einer Ägyptischen Delegation bei der Spedition EBERL im Mai zu Besuch.

Hier wurden insbesondere folgende Themen behandelt: Sondertransporte, die Notwendigkeit die ISO 14001 (Umwelt) einzuführen sowie Weiterbildung/Ausbildung im Bereich Logistik.

Die Teilnehmer verbrachten einen interessanten Tag inklusive Werksführung und waren von Ihren Reiseerfahrungen sehr beeindruckt.

IDS verkürzt Lieferzeiten deutlich

© lassedesignen - Fotolia

IDS bietet für die Privatkundenzustellung neben der telefonischen Lieferankündigung auch die Avisierung der Sendung per E-Mail an. Mit dieser neuen automatisierten Avisierung verkürzt Deutschlands größte Stückgutkooperation die Laufzeit bei der Zustellung an Privatkunden von drei bis vier Tagen auf einen Tag. IDS zieht fünf Monate nach Einführung ein positives Fazit.

Der Privatempfänger wird am Versandtag automatisch über den Zustelltag und ein vierstündiges Zeitfenster per E-Mail informiert. Sind avisierter Tag und Zeitfenster für ihn in Ordnung, muss er nichts weiter tun. Kann der Kunde im angekündigten Zeitfenster die Lieferung nicht annehmen, klickt er auf einen Link in der E-Mail und wählt ein alternatives Datum in dem IDS Avis-Portal aus.

Bereits bei 90 Prozent der Sendungen ist die Lieferzeit von 3,5 Tagen auf 24 Stunden gesunken, da die früher übliche umständliche telefonische Terminvereinbarung entfällt. Mit der Einführung des neuen Avisierungsprozesses, verkürzt IDS nicht nur die Abläufe, sondern geht auf den Privatkunden mit zeitgemäßer Kommunikation via E-Mail ein.

EBERL baut neue Logistikhalle – Halle 6

© EBERL

Mit Hochdruck wird auf dem EBERL-Firmengelände gearbeitet: das EBERL-Logistikzentrum wird um eine weitere Halle erweitert! Voraussichtlich wird diese bis Ende Juli fertiggestellt sein.

Auf 2700 qm entsteht hier ein Kranlager für 200 Überseecontainer sowie ein Hochregallager für bis zu 7000 Paletten. Die Höhe der Halle beträgt 12 Meter. Die LKW können in der Halle direkt beladen werden – die Höhe des Hallenbodens wurde so konzipiert, dass die Ladekante des LKW auf einer Höhe ist. Deshalb wurde die LKW-Einfahrt um 1,20 m tiefergelegt um die ebenerdige Beladung zu gewährleisten.

SOLAS-Anforderungen / Ergänzungen - gültig ab 01.07.2016

© Marco2811 - Fotolia

Die Ergänzung des SOLAS-Übereinkommens tritt ab Juli 2016 in Kraft. Diese besagt, dass nur noch Container auf Schiffe verladen werden dürfen, wenn die verifizierte Bruttomasse (VGM = verified gross mass) vorliegt. In diesem Fall gibt es zwei verschiedene Methoden, das Gesamtgewicht der zu verladenen Container zu bestimmen:

Entweder den voll beladenen Container an einer Wiegestation wiegen oder alle Versandstücke und Ladungsgegenstände einzeln wiegen (inkl. Paletten, Verpackungs-/Sicherungsmaterialien, Staumaterial). Danach wird das Gewicht zur Einzelmasse des Leercontainers hinzuaddiert.

Hierzu muss die verifizierte Bruttomasse deutlich erkennbar sein. Diese muss auf den Seefrachtpapieren oder separat übermittelt werden.

Die Internationale Seeschifffahrtsorganisation hat diese Änderung vorgenommen u. a. um die Sicherheit im Hinblick auf die Stabilität der Schiffe zu verbessern und zur Unfallvermeidung (durch fehlende Gewichtsangaben).

Bei evtl. Fragen wenden Sie sich gerne an unsere Luft- und Seefrachtabteilung.