Die Beschaffung von qualitativ hochwertigen, aber zugleich preisgünstigen Gütern entwickelt sich zunehmend zur Schlüsselqualifikation für den wirtschaftlichen Erfolg eines Unternehmens im globalen Wettbewerb.
Unser Service bietet Ihnen die Möglichkeit, aus der Fertigungstiefe herauszugehen und sich auf Ihr ureigenes Geschäft zu konzentrieren.
Wir können Ihnen alles abnehmen, was in irgendeiner Weise mit Logistik zu tun hat. Bis zur Übernahme von Mitarbeitern. Auf Ihrem Gelände, in Ihrer Produktion, an Ihren Standorten oder auch ganz woanders.
Je enger die Zusammenarbeit und das Vertrauen, je größer die Partnerschaft. Wir bringen die dazu notwendige Offenheit.
Nachstehend haben wir uns einige Gedanken zu den Aufgaben und Zielen der Beschaffungslogistik und deren Beitrag zum Gesamterfolg Ihres Unternehmens beschäftigt.
Die wissenschaftliche Theorie beschreibt die Beschaffungslogistik als die Planung, Steuerung und Kontrolle sowie die physische Behandlung des Materialflusses und der dazu notwendigen Informationen. Der Zuständigkeitsbereich der Beschaffungslogistik reicht dabei vom Warenausgang des Lieferanten bis zum eigenen Wareneingang bzw. bis zur Bereitstellung der Güter für die Produktion.
Im Blickwinkel der Betrachtung stehen damit alle Vorgänge und Prozesse der Beschaffung, die im Vorfeld der Produktion relevant sind.
Ziel aller Aktivitäten innerhalb der Beschaffungslogistik ist die Optimierung der Mengen, vor allem die Qualität der beschafften Güter und der damit verbundenen Zeit.
Stichwort Prozesskosten, ob es um eine Bestellung im Wert von 2 Euro geht oder um ein Kaufteil von mehreren tausend Euro, der innerbetriebliche Ablauf einer Bestellung und der damit verbundenen Zeit auch im Hinblick auf die Zulaufüberwachung sind nahezu identisch.
Für die Erreichung der gesetzten Ziele gibt es eine Reihe von Methoden, die maßgeblich von den Einflussfaktoren innerhalb der Beschaffungslogistik abhängen. Neben den Kenntnissen und Fähigkeiten der Mitarbeiter, der technischen Ausstattung oder der Marktmacht des Unternehmens, stellt das zu beschaffende Material allein schon einen Einflussfaktor dar. Allein die Vielzahl der zu beschaffenden Materialien und deren Bedeutung im Produktionsprozess macht eine Teileklassifizierung notwendig.
Das wohl bekannteste Verfahren der Teileklassifizierung ist die ABC-Analyse. Ziel dieser Analyse ist die Ermittlung des Wertanteils der Materialien am Umsatz. Alle Materialien, von den umsatzstärksten angefangen, bis zu der Position, bei der der aufaddierte Umsatz erstmalig 70% übersteigt, gehören in die Gruppe der A-Teile. Alle weiteren Positionen bis ca. zur 90% Marke sind B-Teile und die restlichen 10% vom Umsatz entfallen auf die C-Teile. Die Abgrenzung der einzelnen Gruppen nach dem Anteil am Umsatz kann sich individuell unterscheiden. Wichtig ist letztendlich nur die Analyse der Materialien im Unternehmen und das Ableiten von Handlungsanweisungen für die einzelnen Teilegruppen.
Die alleinige Analyse der zu beschaffenden Materialien nach ihrem Anteil am Gesamtumsatz genügt allerdings nicht. Neben dem Wert der zu beschaffenden Güter ist auch die Regelmässigkeit im Verbrauch relevant. Dieses Kriterium dient in der XYZ-Analyse zur Einordnung der Materialien in Gruppen.
Die Portfolioanalyse, hierbei handelt es sich um eine Methode, bei der eine Reduktion der Komplexität durch Betonung zweier wesentlicher Faktoren herbeigeführt wird. Solche wesentlichen Faktoren sind z.B. das Beschaffungsrisiko und der Erfolgsbeitrag eines Materials.
Die Aufgaben und Ziele der Beschaffungslogistik konnten an dieser Stelle sicherlich nur kurz skizziert werden. Neben den operativen Aufgaben wie Bestellabwicklung oder Bestellmengenberechnung stellt der strategische Aufgabenbereich einen wesentlichen Einflussfaktor auf die Wettbewerbsfähigkeit eines Unternehmens dar. Besonders in einem globalen Markt sind Fragen der Lieferantenauswahl methodisch unterstützt zu beantworten. In diesem Zusammenhang hat sich in letzter Zeit auch die Bedeutung der Balanced Score Card Methode in der Beschaffungslogisitk durchgesetzt.
Die operative Umsetzung des zielorientierten Managements im Unternehmen erfolgt auf der Basis der Balanced Scorecard. Sie beinhaltet eine Methode zur Erarbeitung und unternehmensweiten Kommunikation von Vision, Mission und daraus abgeleiteten Strategien des Unternehmens. Sie soll allen Beteiligten mit Hilfe geeigneter Kennzahlen konkret vermitteln, wie die Unternehmensziele mit der Mission und der Vision des Unternehmens zusammenhängen und wie sie praktisch umzusetzen sind. Die Kennzahlen müssen in kommunikativer Zusammenarbeit aller Beteiligten daher so dargestellt werden, das sie allen Mitarbeitern verständlich sind. Die Balanced Scorecard ist in diesem Sinne ein Management-System zur strategischen Führung eines Unternehmens mit Kennzahlen. Führung durch Kennzahlen setzt dabei voraus, jede Kennzahl mit IST und SOLL, mit Maßnahmen zur Erreichung des SOLL, mit Verantwortlichkeit für die Maßnahmen und mit Regelungen zur Motivation der Verantwortlichen zu verbinden.
Für nähere Auskünfte wenden Sie sich bitte an Thomas Eberl.
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